Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB)

Das Hahn-Meitner-Institut Berlin (HMI) fusionierte 2008 mit dem Forschungszentrum BESSY zum Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB). Wie der Homepage entnommen werden kann, betreibt das HZB mit dem Reaktor BER II und dem Elektronenspeicherring BESSY zwei wissenschaftliche Großgeräte. Daneben ist das Institut nach eigenen Angaben die "größte institutionelle Einheit" im Bereich der Dünnschichtphotovoltaik in Deutschland.

HZB Organigramm, Stand: 1.1.2009
HZB Organigramm, Stand: 1.1.2009

Im Rahmen der "programmorientierten Förderung" (POF) wird das HZB hauptsächlich durch den Bund (90 %) und das Land Berlin (10 %) finanziert. Daneben werden Drittmittel für spezielle Projekte eingeworben.

 

Hauptverantwortlich für die Vorgänge im Bereich der Dünnschichtphotovoltaik sind die früheren Geschäftsführer Michael Steiner, Ulrich Breuer, Wolfgang Eberhardt sowie die noch amtierende Geschäftsführerin Anke Kaysser-Pyzalla und der PVcomB-Leiter Rutger Schlatmann. Auch die Wissenschaftlerin Martha Lux-Steiner und der Wissenschaftler Hans-Werner Schock, der 2004 von der Universität Stuttgart an das HZB gewechselt ist, gehörten zu den treibenden Kräften.

 

Im Rahmen der Recherchen wurden mehrere Datenlecks festgestellt.

Geschäftsfeld Energie

Ein Schwerpunkt im Geschäftsfeld Energie ist das Programm Erneuerbare Energien (EE), das sich auch mit Dünnschicht- und Nanotechnologien befasst.

 

Das HZB hat 2001 mit der Firma Soltecture (früher Sulfurcell) selbst einen Dünnschichtmodulhersteller ausgegründet. Über Soltecture wird ausführlich hier berichtet.

 

In dem Zusammenhang sind auch beim HZB erhebliche Unregelmäßigkeiten aufgefallen. Insbesondere ist auf das Kompetenzzentrum Dünnschicht- und Nanotechnologie Berlin (PVcomB) hinzuweisen. Offenbar sind dem HZB unter anderem über die Einstein Stiftung Berlin nicht legitimierte Mittel für PVcomB zugeflossen.

 

Nach vorliegenden Unterlagen wurde die Gründung des PVcomB wesentlich von den früheren Geschäftsführern Michael Steiner und Ulrich Breuer betrieben.

 

Hinsichtlich Soltecture und PVcomB ist auch der HZB-Jahresabschluss 2011 sehr aufschlussreich.

27.5.2013 / Letzte Änderung: 19.2.2014

Eine Ansage:

Typologie der PV-Module:

Typologie der Herstellungsverfahren für Solarmodule

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Fundamentaler Fehler:

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Warnungen für Hinweisgeber

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