Veröffentlichungen der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ, vormals GTZ) ist ein ausführender Arm der Bundesregierung für Projekte der internationalen Zusammenarbeit, der Entwicklung- und der Katastrophenhilfe. Hauptauftraggeber ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

 

Die GIZ berichtet in hauseigenen Publikationen, etwa dem mehrsprachigen Magazin "Akzente". Außerdem publiziert die GIZ als Mitherausgeber in weiteren Schriften, so etwa in "Rural 21" (bis 2007: "agriculture & rural development" / "entwicklung & ländlicher Raum").

Weiterverwertung von GIZ-Berichten

Es versteht sich von selbst, dass Texte, die mit öffentlichen Mitteln honoriert wurden oder in einer Publikation zur Selbstdarstellung einer Behörde oder einer zur öffentlichen Hand gehörenden Firma erschienen sind, nicht zusätzlich als angeblich journalistische Produkte vermarktet werden dürfen. Selbst eine Wiederveröffentlichung in journalistischen Medien unter Nennung der Quelle wäre nicht in Ordnung. Derartiges wäre als Täuschung der Allgemeinheit und als missbräuchliche Verwendung öffentlicher Mittel zu bewerten. Eine eklatantere Verletzung journalistischer Grundsätze ist kaum vorstellbar.

 

Doch haben Rückfragen inzwischen ein gemischtes Bild ergeben. Demnach sind einige GIZ-Autoren vertraglich restriktiv behandelt und zur Abgabe ihrer Autorenrechte an die GIZ verpflichtet worden. Hingegen wurden andere Autoren ausdrücklich aufgefordert, ihre Mediennetze zu nutzen, um die Inhalte möglichst breit als angeblich journalistische Werke zu streuen. (12.6.2017)

Rückmeldungen: Restriktive Vertragsgestaltung und journalistisch korrektes Verhalten...

Ein Autor teilte mit:

 

Autor 1, Zitat: [...] für die Zeitschrift AKZENTE der damaligen GTZ habe ich verschiedene Artikel und Schwerpunkthefte verfasst. Mir war auch ohne eine Vereinbarung mit der Redaktion klar, dass die Beiträge nicht auch anderweitig veröffentlicht werden sollten - [...].  Von der Redaktion bin ich weder aufgefordert worden, mich um weitere Publikationsgelegenheiten zu bemühen, noch wurde eine Zweitverwertung ausdrücklich untersagt. (schriftliche Nachricht)

 

Eine Autorin berichtete, dass sie die Rechte an ihren Beiträgen an die GIZ abtreten musste:

 

Autorin 2, Zitat: [...] ich habe keinen Beitrag aus Akzente in einer Zweitverwertung veröffentlicht. Es ist so, dass ich als Autorin die Rechte des Beitrages an die GIZ abtrete und diesen daher auch gar nicht nochmals verwerten dürfte. (schriftliche Nachricht)

 

Andere Autoren haben versichert, ihre Beiträge für Akzente nicht weiter verwertet zu haben. Eine Autorin teilte mit, dass sie auch gar nicht auf die Idee gekommen sei, ihren Akzente-Bericht weiter zu verwerten:

 

Autorin 3, Zitat: [...] ich habe den Artikel nicht zweitverwertet oder reproduziert - weil ich auch ehrlich gesagt gar keine Ahnung hatte, ob ich das darf oder nicht. [...] Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen….  (schriftliche Nachricht)

... versus uneingeschränkte Weiterverwertung

Aus den Antworten ergibt sich andererseits, dass Veröffentlichungen seit etwa 20 Jahren auf ausdrücklichen Wunsch der GIZ auch vielfach manipuliert und teilweise mit großem zeitlichen Abstand ohne Nennung des Ursprungs als journalistische Texte verbreitet wurden:

 

Autor 4, Zitat: Als ich [...] in Kontakt zur GIZ (damals noch: GTZ) kam, wurde ich ausdrücklich darum gebeten, meine Geschichten, die ich für die GTZ schrieb, über meine sonstigen journalistischen Kontakte auch anderswo anzubieten. Auf diese Weise wollten die damaligen Öffentlichkeitsarbeiter der GTZ erreichen, daß die GTZ in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen wird. Natürlich habe ich diese Möglichkeiten genutzt. (schriftliche Nachricht)

 

Autorin 5, Zitat: [...] meine Reportage im GTZ-Magazin wurde von verschiedenen Zeitungen zweitveröffentlicht, darunter auch von der XXX. Die GTZ wünschte ausdrücklich eine weitere Verwertung des Berichts. (schriftliche Nachricht)

 

Autorin 6, Zitat: [...] in Absprache mit der GIZ habe ich zu dem gleichen Thema meines Artikels einen anderen Beitrag für die XXX/YYY geschrieben. Die GIZ hatte daran großes Interesse, weil auf diese Art auch einem größeren Publikum die Arbeit des Projektes [...] vorgestellt wurde. (schriftliche Nachricht)

 

(22.3.2017 / Letzte Änderung: 11.7.2017)

Akzente 1998-2/2017: 609 Auftragsarbeiten, 222 Autoren, 190 Weiterverwertungen

Erste Rückmeldungen von Autoren waren Anlass, die gesamte GIZ-Berichterstattung zu untersuchen. Inzwischen hat eine Durchsicht aller Akzente Ausgaben ergeben, dass seit 1998 222 Journalisten und freie Autoren insgesamt 609 Berichte für Akzente verfasst haben. Diese Berichte sind als Auftragsarbeiten zu betrachten. Bisher wurden 190 sicher unzulässige Weiterverwertungen (172 Eigenplagiate und 18 Doppelberichte) dieser Arbeiten in anderen Medien recherchiert (identische Veröffentlichungen als Print- und Online-Versionen oder in mehreren Sprachen wurden nicht mehrfach gezählt).

Ausschnitt der vorläufigen Ergebnisübersicht: Akzente 2004-2008, Autoren 1 bis 66
Ausschnitt der vorläufigen Ergebnisübersicht: Akzente 2004-2008, Autoren 1 bis 66

Nebenstehend ein Ausschnitt der Übersicht der bisherigen Ergebnisse. Die markierten Kästchen stehen jeweils für einen Akzente Bericht eines bestimmten Autors (Spalten) in einer bestimmten Ausgabe (Zeilen). Zu den grün markierten Berichten wurden bisher keine Plagiate recherchiert. Zu den orange markierten Berichten wurde bisher mindestens ein Eigenplagiat ermittelt.

 

Zu den Berichten von 161 Autoren konnten bisher keinerlei Weiterverwertungen recherchiert werden. Damit kann festgestellt werden, dass sich die meisten Autoren korrekt verhalten haben.

 

Hingegen haben 10 Autoren jeweils mehr als 3 Eigenplagiate verbreitet. Zu diesen Autoren gehören auch die BWE-Autoren Klaus Sieg (17 Eigenplagiate) und Dierk Jensen (6).

 

Interessant ist auch eine Betrachtung der Quellen. Offenbar bestehen schon seit langem gute Beziehungen zwischen der Frankfurter Rudschau und der GIZ. Die Frankfurter Rundschau hat nach derzeitigem Stand mit Abstand die meisten der bisher ermittelten Plagiate veröffentlicht (28). (22.3.2017 / Letzte Änderung: 11.7.2017)

Veröffentlichungen der GIZ (GTZ)

Die nachfolgende Tabelle enthält eine Auswahl der bisher ermittelten auffälligen GIZ(GTZ)-Veröffentlichungen:

frühere

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen der GIZ (GTZ)

Thema

Monat, Quelle, Autor: Titel

spätere

Veröffentlichungen

1998
taz (Vergleich/1/75)

Mauretanien: Entsorgung des Pestizids Dieldrin

1 / 1998, Akzente, Christine Nimaga, Ruth Kirchner:

Das Ende der Dieldrin-Plage

 
1999
HB (Vergleich/3/95)

Bulgarien: Tourismus im Landesinneren

10 / 1999, Akzente, Dierk Jensen:

Dornige Rosen

 

 

Terna-Programm: Vorbereitung für erneuerbare Energien

12 / 1999, Neue Energie, Michael Franken:

Windstrom für den Rest der Welt

taz (Vergleich/6/45),

taz,

VDI (Vergleich/21/98),

HB (Vergleich/22/98)

2000

HB (Vergleich/4/90)

Java: Kleinwasserkraftwerke

5 / 2000, Akzente, Dierk Jensen:

Ein Dorf unter Strom

BWE (Vergleich/1/90)
 

Indonesien: bessere Lehrerausbildung

5 / 2000, Akzente, Dierk Jensen:

Neue Farbe im Schulprisma

SZ (Vergleich/1/80)
taz (Vergleich/1/80)

Dominikanische Republik: Holzkohleherstellung

7 / 2000, Akzente, Daniela Heblik:

Holz: Das Gold der Köhler

 

2001

 

Lettland: Qualifikation von Facharbeitern

10 / 2001, Akzente, Dierk Jensen:

Quantensprung in der Provinz

SZ (Vergleich/1/95)

2002
FR (Vergleich/2/55)

Tunesien: Umweltschutzprojekte im Medjerda-Tal

3 / 2002, Akzente, Klaus Sieg:

Umweltpolitik im Medjerda-Tal

 dfv (Vergleich/3/50)
 

Pakistan: Dorfschulen

4/2002, Akzente, Vera Bettenworth:

Lernen fürs Kind

NZZ (Vergleich/2/95)

BWE (Vergleich/5/50)

Mongolei: dezentrale Energieversorgung

10 / 2002, Akzente, Klaus Sieg:

Frischer Wind in den Dörfern

FTD (Vergleich/1/75),

GA

BWE (Vergleich/5/99)

Indien: Solarkocher für Großküchen

10 / 2002, Akzente, Dierk Jensen:

Dampfkocher à la Taleti

 
2003
 

Afghanistan: Nothilfe für Kliniken und Schulen

7 / 2003, Akzente, Klaus Sieg:

Stein auf Stein

dfv,

db (Vergleich/6/55)

 

Afghanistan: Interview mit dem Leiter des GTZ-Büros

7 / 2003, Akzente, Klaus Sieg:

Start zur Strukturberatung

 
 

Afghanistan: Qualifizierungsangebote für Frauen

7 / 2003, Akzente, Klaus Sieg:

Zwischen Burka und Make-up
FR (Vergleich/4/80)
2004
FR (Vergleich/3/70)

China: Pilotprojekte auf dem Land

10 / 2004, Akzente, Klaus Sieg:

Kleine Früchte mit Breiten-Gen
 
 

Russland: Begegnungsstätten für Deutschstämmige

10 / 2004, Akzente, Klaus Sieg:

Wurzeln suchen, Perspektiven finden
 
2005
 

Syrien: Wiederaufbau der Altstadt Aleppos

1/2005, Akzente, Paul Hahn:

Authentischer Alltag

BZ (Vergleich/25/99)
 

Südafrika: Reintegration im Krüger-Nationalpark

4/2005, Akzente, Franz Lerchenmüller:

Die Rückkehr der Makuleke

TS (Vergleich/4/98)
 

China: Elektrifizierung ländlicher Regionen

7 / 2005, Akzente, Hanne May:

Gipfeltreffen der Solar-Paneele

 
 

Marokko: Dezentralisierung des Gesundheitswesens

7 / 2005, Akzente, Klaus Sieg:

Ungesunder Zentralismus
 
 

Mongolei: bessere Gesundheitsversorgung

7 / 2005, Akzente, Klaus Sieg:

Kurze Wege zur Gesundheit

 ÄZ (Vergleich),

agd

 

Jordanien/Israel: Wassermangel im Jordantal

10 / 2005, Akzente, Birgit Svensson:

Zusatzquelle für den Jordan

Welt (Vergleich)

2006
 

Südafrika: Peace Worker in Townships

1 / 2006, Akzente, Thomas Veser:

Friedliche Schlichter

WZ (Vergleich)
FFV (Vergleich)

Madagaskar: Abholzung der Naturwälder

5 / 2006, Akzente, Frank Hartmann:

Eukalyptus im Metall-Herd

 
 

China: Elektrifizierung in abgelegenen Gebieten

8 / 2006, Akzente, Bernward Janzing:

Energie von kleinen Inseln

 
 

Indien: Biodiesel-Gewinnung aus Jatropha-Früchten

8 / 2006, Akzente, Klaus Sieg:

Kraft aus schwarzen Kernen

BWE (Vergleich/0/80),

FTD (Vergleich/1/90),

BWE, WesK, GIZ, FFV, GIZ, NatCH

 

11 / 2006, entwicklung & ländlicher Raum, Klaus Sieg:

Nussöl zu Biosprit

vgl. 8 / 2006, Akzente: Kraft aus schwarzen Kernen
 
2007
 

China: Naturwald auf Hainan

2 / 2007, Akzente, Klaus Sieg:

Kultivierter Schutz

 

FFV (Vergleich/12/90),

HB, DLF, StZ, TAn, BWE

Philippinen: Pflanzenölkocher für Entwicklungsländer

3 / 2007, entwicklung & ländlicher Raum, Klaus Sieg:

Kochen mit Pflanzenölkocher schont Lunge und Wald

Fremdplagiat von Michael Netzhammer übernommen

 
 

4 / 2007, agriculture & rural development, Klaus Sieg:

Nut-oil to biodiesel

vgl. 8 / 2006, Akzente: Kraft aus schwarzen Kernen
 
 

China: effizienter Betrieb von Kohlekraftwerken

5 / 2007, Akzente, Klaus Sieg:

Brandheiße Analysen

 VDI (Vergleich/3/85),

FTD

 

Uganda: innovative Küchenherde

5 / 2007, Akzente, Michael Netzhammer:

Ein Sparherd erobert Uganda

Welt (Vergleich/3/98),

BM, beins,

MagEnt, D

2008
 FFV (Vergleich/6/100)

Entwicklungsländer: Bioenergie versus Nahrungsmittelproduktion

3 / 2008, Rural 21, Dierk Jensen:

Feedstocks for industry versus food for all?

 
 

Bangladesch: Bekleidungsindustrie

5 / 2008, Akzente, Klaus Sieg:

Spagat zwischen fair und produktiv

 
 

Burkina Faso: Perspektiven für Kleinbauern

12 / 2008, Akzente, Klaus Sieg:

Cash Crops gegen den Hunger

 
2009

 HEKS (Vergleich/9/90)

Burkina Faso: Anbau von Karité-Nüssen

11 / 2009, Rural 21, Klaus Sieg:

Women's gold

Steyler, Schmitten
2010
 

Mali: Kommunalförderung

2 / 2010, Akzente, Klaus Sieg:

Demokratie unterm Mangobaum

 

FFV (Vergleich/12/98),

WHH, BWE, E&M,

Deere, ÄZ

Senegal: Elektrifizierung des Landes

3 / 2010, Rural 21, Dierk Jensen:

Electrifying Senegal - renewably! (Link)

BSt, ND

BfdW (Vergleich//70)

Indien: bessere Schulbildung für alle

5 / 2010, Rural 21, Klaus Sieg:

School dropouts get a second chance

 SZ (Vergleich/1/75)

2011
 

Äthiopien: Effizientere landwirtschaftliche Bewässerung

2 / 2011, Akzente, Philipp Hedemann:

Ein Mehr an Lebensqualität

MaMo (Vergleich/5/98),

Evonik

 

Mali: Elektrifizierung des Landes

5 / 2011, Rural 21, Klaus Sieg:

Improving the energy supply by going solar

 
 

Uganda: Spar- und Kreditmöglichkeiten für Bauern

12 / 2011, Akzente, Thomas Veser:

Mit wenig Geld viel bewegen

WHH (Vergleich/4/95),

M&M

2012

VDI, BWE, BWE, BZ, EWelt,

ND (Vergleich/9/90)

Gambia: gebrauchte Windkraftanlage

1 / 2012, Rural 21, Dierk Jensen:

First-class energy from second-hand turbines (Link)

 
 

Laos: verbeserter Reisanbau

4 / 2012, Rural 21, Klaus Sieg:

The rice paddy revolution

WOZ, WHH,

Deere (Vergleich/4/90)

 

Mazedonien: Frauenförderung in der Wirtschaft

6 / 2012, Akzente, Klaus Sieg:

Frauen packen es an

 
E&M, DGS, BWE, ND

Kapverdische Inseln: Energiewende

15.10.2012, Rural 21, Dierk Jensen:

A model for entire West Africa

W&E, BWE
2013
 

EU: Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit

6 / 2013, Akzente, Klaus Sieg:

Unser Essen: EU-weit sicher

 
 

EU: Interview mit einem Referatsleiter

6 / 2013, Akzente, Klaus Sieg:
Gesetzgebung einheitlich umsetzen

 

 BfdW, Deere

Angola: Entwicklung der Landwirtschaft

10 / 2013, Rural 21, Klaus Sieg:

Green revolution with black gold

WOZ, DiafS

2014
     
2015
 

Kenia: Anbau traditioneller Nahrungspflanzen

1 / 2015, Rural 21, Klaus Sieg:

Fitter and healthier with traditional varieties

 BfdW, DiaMag,

aid (Vergleich/7/98)

BGJ

Vietnam: Biogasanlagen

7 / 2015, Rural 21, Klaus Sieg:

Simple technology with a major impact

een, FFV, TR
2016
 

Tansania: Sisalanbau und -vermarktung

3 / 2016, Rural 21, Dierk Jensen:

An East African comeback

Deere, Deere, umeme, FFV, SecV, dbv, NatCH, WHH

 BfdW (Vergleich/0/60)

Malawi: Bewässerungstechniken in der Landwirtschaft

6 / 2016, Rural 21, Klaus Sieg:

Protection is possible

 

2017

 

Ghana: Cashew Anbau und Vermarktung

3 / 2017, Akzente, Philipp Hedemann:

Der Kern der Lösung

Inhaltliche Inkonsistenzen, Verwendung des Materials und der Fotos von anderen Autoren: FNP, FR, KStA

Rpfz (Vergleich/2/85),

SächsZ, DE, HannA,

ND (Vergleich/5/90),

SchwäZ

Typ: P: Plagiat, FP: Fremdplagiat, Q: Quelle für spätere Texte, W: Wiederholung

 

Die Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird ggf. ergänzt.

Berichte aus dem Senegal und Gambia 2009 - 2012

Wie die GTZ die Mediennetzwerke ihrer Auftragsschreiber zu nutzen wusste, soll hier beispielhaft anhand einer Berichterstattung aus Afrika gezeigt werden. 2009 hat offensichtlich die GTZ Dierk Jensen in den Senegal geschickt, um über die Elektrifizierung des Landes zu berichten. Die Reise hat Jensen wohl auch für einen Abstecher nach Gambia genutzt. Dort interessierte er sich für die erste in Gambia errichtete Windenergieanlage, eine gebrauchte Maschine aus Dänemark mit relativ geringer Leistung.

 

Als Ergebnis dieser Reise konnten bisher 17 Berichte recherchiert werden, die im Zeitraum März 2009 bis März 2012 veröffentlicht wurden. Die Texte sind immer wieder variiert und manipuliert worden.

 

Aus dem Senegal berichtete Dierk Jensen in Energie Pflanzen, Welternährung, Neue Energie, Energie & Management, Flur und Furche, Ärzte Zeitung, Rural 21, Bauernstimme und Neues Deutschland.

 

Aus Gambia berichtete Dierk Jensen in VDI Nachrichten, Neue Energie, New Energy, Berliner Zeitung, Eine Welt, Neues Deutschland und Rural 21. (25.1.2017)

Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Windenergie (BWE)

Gute Kontakte zwischen der GIZ und Lobbyistenkreisen bestehen offenbar schon seit den 1990er Jahren. Eine bis heute andauernde Zusammenarbeit des Bundesverbands Windenergie (BWE) mit der GIZ wurde wahrscheinlich durch Ralf Köpke und Michael Franken vorbereitet und organisiert.

 

Wie das nebenstehende Interview belegt, haben GTZ, BWE und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) zumindest einige Jahre lang im Bereich Windenergie auch offen miteinander kooperiert.

 

Die Auftragsschreiber Dierk Jensen, Michael Netzhammer, Klaus Sieg und Thomas Veser gehörten zu den Stammautoren des Magazins Akzente. Auch Bernward Janzing und Hanne May, zu der Zeit Chefredakteurin von Neue Energie, durften in Akzente veröffentlichen. Auf dem Weg gelangten Inhalte und Texte aus Lobbyistenkreisen direkt in GIZ-Publikationen. (25.1.2017)

25.1.2017 / Letzte Änderung: 28.10.17, 2.9.17, 2.8.17, 11.7.17, 12.6.17, 22.3.17

Eine Ansage:

Typologie der PV-Module:

Typologie der Herstellungsverfahren für Solarmodule

Eine herzliche Bitte:

Fundamentaler Fehler:

Für Hinweisgeber:

Warnungen für Hinweisgeber

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